Bezugsquellen für gebrauchte Möbel

Um Bezugsquellen für gebrauchte Möbel zu nutzen, gibt es vielerlei Varianten. Eine davon ist selbstverständlich das Internet. In diversen Homepages gibt es Annoncen und Angebote, wo gebrauchte Möbel zu verschenken sind oder günstig veräußert werden.

Bank, Stuhl und Dreirad auf der Veranda
... manchmal fehlt nur ein bisschen Farbe

Transport

In der Regel sollte man die Möbel selbst abholen. Bei vielen Angeboten ist nur Selbstabholung möglich, und selbst wenn Versand angeboten wird, muss man sich überlegen, ob sich das lohnt. Wir reden ja nicht von Kleinteilen, sondern eher vom Kleiderschrank, dessen Versand durch eine Spedition 50, 100 oder mehr Euro kostet – damit wäre der Kaufpreis meist mehr als verdoppelt. Also damit sich der Kauf lohnt: Suchen Sie in der näheren Umgebung und holen Sie die Möbel selbst ab.

Hier werden Sie fündig

Zeitungsannoncen in Regionalzeitungen sind eine weitere gute Quelle für second-hand Möbel. Darin werden die Möbel kurz beschrieben, welche verschenkt oder verkauft werden.

Im Internet gibt es einige bekannte Webseiten, welche Möbel anbieten. Sei es für den kleinen Geldbeutel oder einfach nur, um sich räumlich günstig einzurichten. Unter kleinanzeigen.de gibt es viele Angebote, in welchen man nach der richtigen Einrichtung suchen kann. Weitere ergiebige Webadressen sind qouka.de oder auch markt.de. Hier kann man kostenlos inserieren und suchen.

Restposten und Second Hand

Weiter kann man gebrauchte Möbel auch in Second-Hand-Warenhäusern kaufen oder an dieses verkaufen. Beim Verkauf werden die Möbel in gutem Zustand vom Möbelhaus kostenlos abgeholt. Möbelkauf im Second-Hand Kaufhaus heißt:

  • die Artikel sind billig
  • die Ware hat mehr oder minder deutliche Gebrauchsspuren
  • man kann im bunt gewürfelten Sortiment Dinge finden, die man im Möbelhaus oder im Versandkatalog nie finden würde.
  • So planvoll einkaufen wie im Fachhandel kann man nicht – dafür ist das Überraschungsmoment größer.

Ein großes Angebot findet man zum Beispiel bei Secondo (http://www.secondo.info) von Inova e.V., welche bereits mehrere Filialen in Deutschland hat. In diesen Möbelhäusern gibt es ausschließlich gut erhaltene Möbel, welche im aufgebauten Zustand besichtigt werden können. Hier kann man in Ruhe überlegen und aussuchen, was man alles brauchen kann. Besonders Familien mit weniger Einkommen oder Hartz IV-Empfänger nutzen diese Angebote, um sich trotz geringer Mittel mit Mobiliar ausstatten zu können.

Weitere Secondhand Angebote (auch für Möbel, aber nicht ausschließlich) finden Sie im Netz unter kaufda.de oder sorglosbuero.de. In den  östlichen Bundesländern und Niedersachsen gibt es noch den Repo-Markt: kein Secondhand, aber Resteware, Ware aus Versicherungsschäden oder Konkursware. Vieles ist dort billig, doch Qualität darf man nicht unbedingt erwarten.

Tipp für die Suchmaschine

Wenn Sie bisher noch nicht fündig wurden, heißt es als nächstes googeln. Suchen Sie nach „gebrauchte Möbel“ [Wohnort] (ersetzen Sie 'Wohnort' durch den Namen Ihrer Stadt). So finden Sie schnell Gebrauchtmöbelgeschäfte in der näheren Umgebung. Vorteil: geringe Anfahrtskosten und günstige Lieferung bzw. Selbstabholung. Oft können Sie übers Internet bereits die Angebote einsehen, bevor Sie in das Möbelkaufhaus fahren.

Sperrmüll

Eine weitere Möglichkeit, gut erhaltene Möbel kostenlos zu bekommen, wäre die regelmäßige Sperrmüllabholung. Wenn Sie jetzt denken: Da gehe ich doch nicht hin!!! - Gut, ok. Aber dass Händler wegen Sperrmüll sogar aus dem Ausland kommen, zeigt: wer da schnell ist und einen sicheren Blick hat, findet immer was Brauchbares in dem, was andere nicht mehr haben wollen.

In der Regel führt jede Stadt oder Gemeinde zweimal im Jahr diese Aktion durch. Wo alle Haushalte kostenlos ihren Sperrmüll entsorgen können, findet der aufmerksame und schnelle! Sucher oft noch ein Stück, das er braucht. Selbstverständlich muss dann das Möbelstück noch intakt sein oder Sie müssen selbst Hand anlegen, um kleine Mängel zu beheben. Hier finden nicht nur Geringverdienende Möbel fürs Eigenheim, sondern auch Bastler und Sammler kommen auf ihre Kosten.

Fazit

Egal ob Internet oder Gebrauchtmöbelmärkte, die Auswahl ist groß, so dass jeder hier das Passende finden kann, um sich mit tollen Schnäppchen das eigene Heim zu verschönern.

Und wenn all das nichts gebracht haben sollte ... fahren Sie eben zu Ikea.:)